In der Tabelle der Damen-Bayernliga zeichnen sich langsam Konturen ab: Oben zwei Spitzenteams aus Neutraubling und Rottenberg, die ihre zusammen zehn Spiele ausnahmslos gewonnen haben. Unten ein Trio aus Veitsbronn, Kronach und Unterdürrbach, das bei insgesamt 18 Einsätzen auf nur zwei Erfolge kommt. Und dazwischen der Rest – mit den BSV-Damen, die nach ihrem 3:1 (23:25, 25:11, 25:15, 25:21) beim ASV Veitsbronn Fünfte sind, aber vor dem geistigen Auge schon Rang drei haben, weil die zwei Punkte mehr aufweisenden Teams aus Zirndorf und Neudrossenfeld schon je ein Match mehr absolviert haben.
Die Bayreutherinnen und Trainer Manuel Wolz werden aber nicht übersehen, dass die bisherigen drei Dreier ausnahmslos gegen Konkurrenten erzielt wurden, die derzeit die Abstiegsplätze einnehmen. In Veitsbronn im Landkreis Fürth missglückte dem ohne Franziska Rumpp gestarteten BSV der Beginn total (9:16). Auch eine Aufholjagd zu eigenen Führungen kurz vor Satzende (22:21 und 23:22) war nicht von Erfolg gekrönt, weil die Gastgeberinnen mit drei Punkten am Stück konterten.
Wolz setzte dennoch im zweiten Satz auf dieselben sieben Spielerinnen, die die Partie begonnen hatten, und wurde belohnt. 16:5 führte der Gast nach der ersten Rotation, erlaubte dem ASV im gesamten Durchgang nur einen Punkt bei dessen Aufschlag und glich in 19 Minuten zum 1:1 nach Sätzen aus. Weitere 22 Minuten dauerte es dann, bis Bayreuth über den Zwischenstand von 20:7 durch das 25:15 den dritten Satz gewonnen und den ersten Punkt für die Tabelle sicher hatte.
14:7 hieß es im vierten Abschnitt für Bayreuth, ehe die Mittelfränkinnen von Coach Jürgen Hagenauer doch noch ernsthafte Gegenwehr zeigten und auf 16:19 verkürzten. Doch in Gefahr geriet der zweite Bayreuther Auswärtssieg der Saison nach dem 3:0 in Unterdürrbach nicht mehr.
Am kommenden Samstag geht es erneut gen Fürth. Um 19 Uhr ist dann dort der TV 1860 (Tabellensiebter) der Gegner, ehe drei Heimspiele – darunter das brisante Duell gegen die N.H. Young Volleys – anstehen.